Der Bodengutachten-Blog

Was kostet falsches Sparen am Baugrund? Realistische Rechenbeispiele

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Sparen am falschen Ende wird schnell teuer

Ein Bodengutachten kostet im Durchschnitt etwa 1.500 €.
Viele Bauherren stellen sich daher verständlicherweise die Frage:
„Kann man sich diese Kosten nicht sparen?“

Die ehrliche Antwort lautet: Man kann – aber es wird in den meisten Fällen deutlich teurer.
Denn wer ohne fundierte Baugrunduntersuchung baut, geht ein hohes finanzielles Risiko ein, das sich oft erst während oder nach der Bauphase zeigt.


Rechenbeispiel 1: Einsparung vs. Fundamentnachbesserung

Ein klassischer Fall aus der Praxis:
Der Bau startet ohne Bodengutachten. Erst nach der Errichtung der Bodenplatte zeigen sich Setzungen oder statische Probleme.

Kostenvergleich:

  • Bodengutachten (vorab): ca. 1.500 €
  • Nachträgliche Fundamentverstärkung: ca. 18.000 – 30.000 €

➡️ Kostenfaktor: 12- bis 20-fach höher

Die vermeintliche Einsparung entpuppt sich als massiver Kostenblock.
Eine Übersicht zu typischen Preisen findest du im Beitrag
👉Kostenfaktor Bodengutachten: Womit Bauherren rechnen müssen


Rechenbeispiel 2: Verzögerung durch ungeplanten Baugrund

Ein weiteres häufiges Szenario:
Beim Aushub stellt sich heraus, dass der Baugrund nicht wie angenommen tragfähig ist oder ein hoher Grundwasserstand vorliegt.

Typische Folgen:

  • Baustopp von 2–3 Wochen
  • zusätzliche Erdarbeiten oder Bodenaustausch
  • Anpassung der Planung und Statik

➡️ Mehrkosten schnell über 10.000 €, oft zuzüglich Bauzeitverlängerung und Folgekosten.

Ein früh beauftragtes Bodengutachten hätte diese Risiken sichtbar gemacht und die Planung entsprechend angepasst – ohne Stillstand auf der Baustelle.


Wie der Ablauf einer solchen Untersuchung aussieht, erklären wir hier:
👉 Ablauf einer Baugrunderkundung – So läuft ein Bodengutachten in der Praxis ab


Rechenbeispiel 3: Setzungsschäden nach Fertigstellung

Besonders kritisch sind Schäden, die erst nach dem Einzug auftreten:

  • Risse im Mauerwerk
  • Schäden an Bodenplatte oder Fassade
  • langfristige Wertminderung der Immobilie
  • Probleme mit Versicherungen oder Gewährleistung

➡️ Viele dieser Folgekosten sind nicht oder nur teilweise versicherbar.


Der Bauherr bleibt auf einem Großteil der Schäden sitzen – obwohl sie mit einer vorherigen Baugrunduntersuchung vermeidbar gewesen wären.


Fazit: Wirtschaftlich denken heißt vorausschauend planen

Ein Bodengutachten ist keine zusätzliche Ausgabe, sondern eine Investition in Planungssicherheit, Kostenkontrolle und Werterhalt.
Wer früh Klarheit über den Baugrund hat, vermeidet teure Überraschungen und baut auf einer verlässlichen Basis.

👉 Warum ein Gutachten so entscheidend ist, erfährst du auch im Beitrag
Was bringt ein Bodengutachten? Alles, was Sie über Baugrundgutachten wissen müssen


Ihr Vorteil mit DKG Baugrund

Bei DKG Baugrund erhalten Bauherren alles aus einer Hand – vom Bodengutachten bis zum Verdichtungsnachweis:

  • Schnelle Terminvergabe (innerhalb 1–2 Wochen)
  • Messung (mit DIN-konformen Methoden) & Gutachten aus einer Quelle
  • Erste Einschätzungen zu den ergebnissen erfolgen direkt vor Ort
  • Individuelle Betreuung und Ausführung durch den Inhaber
  • Über 60 positive Google-Bewertungen als Zeichen für Qualität & Zuverlässigkeit

👉 Melden Sie sich gern direkt bei uns, wenn Sie nach den Erdarbeiten Ihr Gründungspolster überprüfen lassen möchten – wir beraten Sie unverbindlich und führen die Messungen fachgerecht durch.


Weiterführende Artikel

→ Diese Bauprobleme entstehen ohne Bodengutachten – echte Praxisbeispiele

→ Der richtige Zeitpunkt für das Bodengutachten im Bauprozess

→ Baugrundrisiken frühzeitig erkennen: Diese Warnsignale sollten Sie ernst nehmen

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Über den Autor: Dr. Martin Kuhn

Gründer und Inhaber von DKG Baugrund

DKG steht für „Dr. Kuhn Geoconsult“. Ich bin als Diplomgeograph der TU-Braunschweig zum Dr. rer. nat. an der RWH Bonn promoviert mit Fokus auf den angewandten Geowissenschaften, Schwerpunkt Geologie und Bodenkunde sowie der Architektur (FH-Hildesheim). 

Meine ersten Tätigkeiten im Bereich Boden und Baugrund begannen vor über 30 Jahren mit Untersuchungen in Wasserschutzgebieten und Sonderforschungsbereichen. Ab 1999 habe ich als angestellter Projektmanager und SiGeko eine Vielzahl von Bauten und Projekten in unterschiedlichsten Aufgabenstellungen und Größenordnungen betreut, mit Baukosten von 0,5 bis 50,0 Mio. €.

Die Leidenschaft für das Verständnis von  Wechselwirkungen zwischen Boden und Bauten, der verschiedenen Funktionalitäten und sicheren Errichtung und Nutzung dauert bis heute an.

Meine Arbeit basiert auf Kompetenz und Erfahrungswissen, ich  stehe für Termintreue und die Erzeugung nachvollziehbarer und prüfbarer Ergebnisse.

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